WAZ-Lesercafé zu Gast in Mintard 

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Durch die WiM-Initiative stehen nun 3 wunderschöne Bände von Herrn J.P. Arand

 mit festem Einband über Mintard in der Stadtbibliothek Mülheim zur Verfügung.

Alle Interessenten, können sich diese Bücher ausleihen!

 
 

 
     
 

 
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Kita-Notstand im Süden
17.07.2012 | 12:02 Uhr


Beklagen die Lage der Eltern und Kinder: Janine Foggiato, Peter Loef und Wolfgang Budde (v.l.).                        Foto: Christoph Wojtyczka
Mülheim.
Die Mintarder lieben ihren Stadtteil. Beim Spaziergang über Sachsensiedlung und Bauordenweg sagt Peter Loef es aus vollem Herzen: „Es ist schön, hier zu wohnen.“ Auch Claudia Weiß nennt es „ein schönes Fleckchen Erde“, doch das kostet die Mutter einer einjährigen Tochter richtig Nerven. Hätte sie es vorher gewusst, möglicherweise wäre sie nie „in dieses Niemandsland zwischen den drei Städten“ gezogen. Denn einen Kindergartenplatz zu finden, kann für Mintarder Eltern zur kraftraubenden Angelegenheit werden.
Viele fühlen sich zwischen Mülheim, Essen und Ratingen herumgeschubst und alleingelassen. Die Bürgergemeinschaft „Wir in Mintard“ (WIM) und die Mülheimer Grünen wollen das Thema nun auf Initiative von Peter Loef, der in beidem aktiv ist, im Stadtrat auf die Tagesordnung bringen.


Mintarder sind chancenlos

Die Situation in Mintard ist für Außenstehende nicht leicht zu verstehen, aber Peter Loef kann sie als „eingeborener Mintarder“ aufdröseln: Ein Grund für das Problem ist die Fusion der katholischen Gemeinden Mintard und Kettwig. Damit, sagt das WIM-Mitglied, schwand nicht nur ein wichtiger Mittelpunkt des Dorfs, auch der Gemeinde-Kindergarten mitten in der Siedlung wurde vor etwa vier Jahren geschlossen.

Seitdem sind die Mintarder Katholiken Teil der Kettwiger Gemeinde und dort ist auch der Kindergarten. Evangelische Mintarder gehören – ebenso wie die meisten Selbecker – derweil gemeindemäßig zu Linnep in Ratingen-Breitscheid. Konfessionsunabhängig sind sie alle Mülheimer und da ist die nächste Kita in Saarn. Viele Möglichkeiten, möchte man meinen, doch letztlich sind Mintarder meistens überall chancenlos. In den Nachbarstädten ist die Finanzierung der Grund, in Saarn schlicht die große Nachfrage.

Janine Foggiato hat es erlebt, als sie Plätze für ihre Zwillinge suchte. 17 Kindergärten in Mülheim, Essen und Ratingen hat sie besucht – 16 Mal erfolglos. Dass in Kettwig und Linnep zuerst „eigene Kinder“ berücksichtigt werden, erfuhr sie da etwa. Und dass in Saarn die Nachfrage so groß sei, dass man zuerst „Kinder aus der Nachbarschaft“ aufnimmt. Im Betreuungsbüro der Stadt, berichtet die Mutter, gab man ihr die Auskunft, dass ihr zwar ein Kindergartenplatz in Mülheim zustehe – dass damit aber die gesamte Stadt gemeint sei und eben nicht nur das nahe Saarn.

Mülheim zahlt nur für Mülheimer

Der Tipp: Sie solle es mal in Styrum versuchen. Doch das kam für sie nicht in Frage: „Es ist logistisch überhaupt nicht möglich, die Kinder viermal am Tag nach Styrum zu fahren. Es ist ja jetzt schon ein Problem, dass die Kinder ihre Freunde in Breitscheid haben.“ Denn dort wurden die Vierjährigen vor einem Jahr aufgenommen – allerdings zu einem rund 60 Euro höheren Beitrag als Ratinger ihn bezahlen.

Denn Einrichtungen, die Kinder aus anderen Städten aufnehmen, werden laut Peter Loef von den Kommunen nicht finanziell unterstützt. Mülheim zahlt nur für Mülheimer, die in Mülheim einen Kindergarten besuchen. Gehen sie nach Kettwig, bekommen die Essener nichts. „Und in Ratingen ist das dritte Kindergartenjahr frei“, sagt Loef, „da nehmen die doch keine Mülheimer Kinder auf.“ Janine Foggiato berichtet von Eltern, die sich haben umgemeinden lassen, um in Saarn einen Kindergartenplatz zu bekommen. Sie selbst nimmt die höheren Gebühren in Kauf.

Interkommunale Lösung finden

All diese Aspekte wollen WIM und Grüne von der Politik im Rat diskutiert wissen. Wolfgang Budde, zweiter WIM-Vorsitzender, wünscht sich, dass sich die Städte einigen und eine interkommunale Lösung finden. So weit geht Peter Loef (noch) nicht. Erst einmal fordert ein Antrag der Grünen von der Verwaltung einen Sachstandsbericht sowie Lösungsvorschläge. Doch dass das Problem angegangen werden muss, steht für alle Mintarder außer Frage, denn in den nächsten Jahren – so die WIM-Prognose – wird es sich verschärfen. Viele junge Familien seien in den vergangenen Jahren in den Stadtteil gezogen, berichtet Loef. An zwei Stellen entstehen zudem aktuell Einfamilienhäuser. Von „rund 20 Kindern“, die momentan betroffen sind, spricht Loef, aber: „Es werden mehr werden.“

Beleg dafür ist Janine Foggiato. Ihr drittes Kind ist unterwegs, und sie denkt schon jetzt mit Schrecken an die Kindergartensuche. Ihren ursprünglichen Wunsch, nicht noch einmal drei Jahre zu Hause zu bleiben, wird sie sich wohl nicht erfüllen können. Denn bei der beschriebenen Suche nach einem Kita-Platz geht es nicht einmal um U3-Betreuung. „Da“, sagt Janine Foggiato, „haben wir gar keine Chance.“

Julia Blättgen

(Quelle : Der Westen)

 
 

Mülheim Mintard, 09.06.2012

Die vergessenen Kindergarten Kinder aus Mintard

Der Hintergrund

Der Ortsteil Mintard ist unter anderem geprägt durch seine geografische Lage im s.g. „Dreigemeinde Eck“ zwischen Mülheim an der Ruhr, Ratingen und Essen mit den entsprechenden Ortsteilen Saarn/Selbeck, Breitscheid und Kettwig. Bekanntermaßen gehört Mintard seit 1975 zur Stadt Mülheim an der Ruhr. Neben der kommunalen Zugehörigkeit gibt es eine weitere Besonderheit, nämlich mehrere kirchliche Zugehörigkeiten, die insbesondere bezogen auf die Kindergartensituation wegen der noch stark vertretenen konfessionellen Kindergärten in den genannten Ortsteilen, eine besondere Rolle spielt. Die katholischen Bürger gehören zur Kirchengemeinde St. Peter und Laurentius in Essen-Kettwig, welche zum Bistum Köln gehört. Die evangelischen Bürger gehören zur Kirchengemeinde Linnep, die zu Ratingen gehört. Desweiteren haben sich mehrere ev. Familien „umgemeinden“ lassen und gehören zur Evangelischen Gemeinde Saarn.

Die Problemanzeige

Bei der Suche nach einem Kindergartenplatz oder noch problematischer nach einem KiTa-Platz werden die „Mintarder Kinder“ in den naheliegenden Kindergärten Kettwig vor der Brücke, Breitscheid wie auch in Saarn in der Regel zunächst abgewiesen. Dies trifft u.a. auch auf die evangelischen Bürger aus Selbeck zu, die kirchlich ebenso zur Gemeinde Linnep gehören.

Folgende Begründungen werden herangeführt:

In Mülheim-Saarn: Sie kommen ja aus Mintard, zunächst haben die Saarner Kinder Vorrang, zumal wir durch das Neubaugebiet Saarner Kuppe wir sowieso Engpässe haben.

In Essen-Kettwig: Sie gehören zwar zur katholischen Kirchengemeinde in Kettwig aber Sie kommen ja aus Mülheim und die freien Plätze werden zuerst an die Kettwiger Kinder vergeben.

In Breitscheid: Sie sind zwar evangelisch, aber die Kindergartenplätze werden von Ratingen finanziert und die Ratinger Kinder haben zunächst Vorrang.

Der ev. Kindergarten in Ratingen-Breitscheid hat einige wenige Mülheimer Kinder aufgenommen, jedoch gerade bei den begehrten neuen U3-Plätzen bevorzugt die Stadt Ratingen ganz klar die Ratinger Familien. Dies geht sogar so weit, daß die eigenen Kirchengemeindemitglieder aus Mülheim einen höheren Kindergartenbeitrag zahlen müssen, als die Ratinger Familien.
 

Die zukünftige Situation – mehr junge Familien mit kleinen Kindern

Die Bevölkerungsstruktur in Mintard und die Bevölkerungsentwicklung ist durch die Nachkriegsjahre bis ca. 1960 durch einen starken Zuwachs von damals jungen Familien geprägt gewesen. Seit Mitte der siebziger Jahre kam es zu einem kontinuierlichen Zuwachs, der durch Familien „mittleren“ Alters, mit und ohne Kinder, geprägt war.

Auf Grund der hierdurch geprägten Altersstruktur der Eigenheimbesitzer, kam es in den letzten Jahren immer wieder zu Hausverkäufen und zu einem stärkeren Zuwachs an jungen Familien mit kleinen Kindern.

In der nächsten Zeit werden 21 Einfamilienhäuser in Mintard neu gebaut. Es kann davon ausgegangen werden, dass auch hier eine Anzahl von jungen Familien mit Kindern nach Mintard ziehen werden.

Der Handlungsbedarf

Auf Grund des allgemein eher nicht ausreichenden Angebotes an Kindergartenplätzen und des besonderen Engpasses an KiTa- und U3- Plätzen, ist die Situation der „Mintarder Kinder“ besonders prekär. In allen umliegenden Kindergärten haben die Kinder aus der unmittelbaren Umgebung zunächst Vorrang.

Es besteht insbesonders von Seiten der Stadt Mülheim Handlungsbedarf, um evtl. Ausgleichszahlungen an die jeweils andere Stadt (Ratingen/Essen) zu leisten, um so auch Mintarder Kindern einen wohnortnahen Kindergartenplatz bzw. U3-Platz zu ermöglichen, da diese Kinder ja dann nicht mehr in der Mülheimer bzw. Essener Statistik "auftauchen".
Es kann nicht angehen, daß Mintarder Familien sich erst umgemeinden lassen müssen, um dann evtl. einen Platz als Gemeindemitglied in Saarn zu bekommen. Der Wohnort Mintard sollte nicht als Ablehnungsgrund für einen Kindergartenplatz in der eigenen Kirchengemeinde genannt werden.
Es hat den Anschein, daß wir Mintarder wieder mal von der Stadt vergessen worden sind.

Für die weitere Entwicklung des Ortsteils Mintard, wie aktuell durch die geplanten und in Bau befindlichen 21 Einfamilienhäuser, ist es äußerst wichtig, den Eltern von Kleinkindern und jungen Familien, die nach Mintard ziehen möchten, eine gesicherte Perspektive für einen U3 /KiTa/Kindergartenplatz zu geben und somit auch  diesen Mülheimer Stadtteil mit einem entsprechenden Zugang zu einem Angebot an Betreuungsplätzen zu versehen.

 

Mintard, 14. Juni 2012

Peter Loef

Fam. Sputek-Nilius, Fam. Foggiato, Fam. Schönebeck

Pressemitteilung

Kita-Plätze für Mintarder Kinder

 

 
   

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

der Umweltausschuss hat am 06.05.2011 die Verwaltung beauftragt, eine Kooperation mit dem Netzwerk Mülheimer Bürger gegen Fluglärm e.V. zur Einrichtung einer Fluglärm-Dauermessstation in Mintard anzustreben (siehe Drucksache A11/0393-01). Zugleich hat der Umweltausschuss im Dezember 2011 einstimmig der Beschlussvorlage zugestimmt, dass das Amt für Umweltschutz eine Fluglärm-Messstation beschafft (siehe Drucksache V11/0942-01).

Das gemeinsame Projekt des Amtes für Umweltschutz und des Netzwerkes kann nunmehr gestartet werden. Die Kooperationsvereinbarung wird am Mittwoch den 18.04.2012 von beiden Akteuren unterzeichnet werden. In diesem Zusammenhang erfolgt im Rahmen eines Fototermins mit der Presse die symbolische Übergabe des Messgerätes an das Netzwerk durch Herrn Beigeordneten Vermeulen.

Mittwoch den 18.04.2012, 13.30 Uhr
im Garten von Herrn Wolfgang & Frau Liane Budde
Mintarder Dorfstraße 23b, 45481 Mülheim/Ruh

Nach einer kurzen Erprobungsphase wird die Station dann im Sommer 2012 über einen Link auf der Homepage der Stadt Mülheim an der Ruhr und die Web-Seite des DFLD - Deutscher Fluglärmdienst e.V. (www.dfld.de) für jede Bürgerin bzw. jeden Bürger erreichbar sein.

Zusätzlich zu diesem städtischen Engagement wird es als Unterstützung angesehen, weiterhin öffentlich die Errichtung einer offiziellen Messstation durch den Betreiber der Flughafen Düsseldorf GmbH zu fordern.

Mit freundlichen Grüßen

 

 
   
     
   
 

Nahverkehr Zu Fuß schneller als mit dem Bus

Mülheim, 03.10.2011, Mirco Stodollick

Mülheim. Mit dem Auto: ein paar Minuten. Zu Fuß die Ruhrauen entlang: eine halbe Stunde. Mit öffentlichem Nahverkehr: 41 Minuten bis zu einer Stunde, 23 Minuten. Der Ortsteil Mintard fühlt sich abgeschnitten von dem Ort, der ihm nicht nur historisch gesehen am nächsten liegt.

Die direkte Busverbindung nach Kettwig ist seit fünf Jahren Geschichte. Und daran wird sich zur Enttäuschung der Mintarder so schnell nichts ändern.

Mit dem 132er Bus von „Mintard Kirche“ zum Klostermarkt in Saarn, dort zwei Minuten für den Umstieg in den 753er, der den Fahrgast mal gerade über die Mendener Brücke bringt, 16 Minuten Warten auf den 151er, eine Viertelstunde Weiterfahrt zum Kettwiger Markt. Das ist aktuell die beste und zeitgünstigste Variante, um mit dem Bus von Mintard nach Kettwig zu kommen. Dabei liegen beide Orte gerade mal drei Kilometer auseinander. Das ist nicht alltagstauglich.

Alltagstauglich, aber laut MVG-Angebotsmanager Peter Schwarz unwirtschaftlich war die Linie 762, die Ende Mai 2006 ein letztes Mal eine schnelle Verbindung zwischen Mintard und Kettwig herstellte. Stündlich verkehrte die 762 zwischen Breitscheid und Kettwig und nahm Mintard auf der Route mit. Die Stadt Essen und der Kreis Mettmann befanden: zu wenig Fahrgäste, zu teuer.

MVG-Mann Schwarz war jüngst erst wieder aufgefordert, diese Feststellung im Mülheimer Mobilitätsausschuss zu treffen. Eine Bürgerin aus Mintard hatte per Bürgereingabe die Wiedereinführung einer Buslinie nach Kettwig gefordert. Ihre zehnjährige Tochter sei darauf angewiesen, um zu ihrer Schule auf Essener Stadtgebiet zu gelangen. „Meine Tochter hat ein Schoko-Ticket, kann es aber gar nicht richtig nutzen.“

Die MVG fühlt sich nicht angesprochen, schließlich liege der Großteil der Strecke zwischen Mintard und Kettwig auf Essener Stadtgebiet. Die Stadt Essen hat das Anliegen der Bürgerin aus Mintard aber an Mülheim verwiesen – so viel zur Kooperation der Nachbarstädte im Nahverkehrsverbund Via.

„Die Anwohner in Mintard, die nicht über einen Pkw verfügen“, bleibt die nüchterne Feststellung der Petentin, „sind in Richtung Kettwig völlig abgeschnitten“. Das sieht auch Wolfgang Budde als stellvertretender Vorsitzender des Bürgervereins „Wir in Mintard“ so: „Hier in Mintard sind alle eingefleischte Kettwiger“, verweist er auf die alten Bande, die bis zur Eingemeindung wider Willen nach Mülheim im Jahr 1975 auch verwaltungsorganisatorisch mit Leben erfüllt waren. Fast alle Mintarder Kinder gingen in Kettwig zum Kindergarten und zur Schule, Kettwig sei Standort Nummer eins für die Nahversorgung. Nur ältere Mitbürger, nicht mobile, würden „notgedrungen nach Saarn“ zum Einkauf fahren.

Eine Idee des Bürgervereins war denn auch kurzzeitig, einen Bürgerbus rollen zu lassen. Ein solch aufwändiges Projekt aber selbst zu starten, so Budde, komme doch nicht in Frage. Einerseits habe Oberbürgermeisterin Dagmar Mühlenfeld bei einem Besuch des Ortsteils Anfang des Jahres deutlich gemacht, dass die klamme Stadt keine Zuschüsse dafür freischaufeln könne. Andererseits, gibt Budde bei gerade einmal 670 Einwohnern zu denken: „Wo sollten wir die Leute finden, die den Bus tagsüber fahren?“

Angefragt hatte man auch beim Kettwiger Bürgerbus, ob er nicht auch diese Route bedienen könne. Keine Fahrer dafür, zu teuer, lauteten die Antworten. Wohl auch dürfte gelten: Welch attraktives Ziel Kettwig für Mintarder ist, ist Mintard längst nicht für Kettwiger. So bleibt Budde nur enttäuscht festzustellen: „Die älteren Leute kommen gar nicht mehr an ihre angestammten Plätze.“ Dabei sind die nur drei Kilometer entfernt . . .

Quelle
http://www.derwesten.de/staedte/muelheim/Zu-Fuss-schneller-als-mit-dem-Bus-id5125842.html

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Parkeinteilung Mintarder Dorfstraße

Die Mintarder Dorfstraße hat im Bereich bis zur Sachsensiedlung seit kurzem eine Park-Einteilung die aus Sicherheitsgründen für eine Feuerwehrdurchfahrt erforderlich ist .Bereits zu Projektbeginn im Herbst 2009 wurde zu einer Ortsbesichtigung vom Amt für Verkehrswesen eingeladen.

Daraufhin wurden von der WIM e.V. auch alle Anlieger schriftlich zu einer Besprechung eingeladen. Die geplante Ausführung der Parkeinteilung konnte über 2 Monate lang im Schaukasten oder auf unserer Internetseite www.wim-ev.de eingesehen werden. Einwände hierzu erfolgten nicht.

Die Vorschläge der bei der Besprechung anwesenden Anlieger wurden, soweit es die Verkehrs- und Sicherheitsvorschriften zuließen, umgesetzt.

Wir danken dem Amt für Verkehrswesen für die ausführlichen Informationen.

WIM e.V.
 

 
  Amtseinführung und Empfang von Pfarrer Sven Goldhammer

Am Sonntag 12.09.2010 wurde der neue Pfarrer, Sven Goldhammer,des Pfarrverbandes Kettwig/ Mintard offiziell in sein Amt eingeführt.

Um 16:00 begann die heilige Messe in der übervollbesetzten Kirche in St. Peter in Kettwig. Auch aus den Vorgemeinden in Gerresheim und Wuppertal waren viele Gläubige gekommen um an der Amtseinführung teilzunehmen.

Nach der feierlichen hl. Messe erfolgte ein Empfang im Petershof.Der Vorstand von WiM e.V., vertreten durch den 1. Vorsitzenden und der Kassiererin, begrüßte den neuen Pfarrer Sven Goldhammer und wünschte ihm alles Gute in seiner neuen Gemeinde.

 
 
 

100 Kilometer an einem Tag

Was sich aus einer Diskussion so alles ergeben kann: Wie viele Kilometer kann man(n) an einem Tag, sprich 24 Stunden, per Pedes laufen. Die 3 Brüder Michael, Gerd und Karl Perpeet diskutierten heftig. 50 km? 60 km? schwer zu sagen. Bruder Gerd lehnte sich dann sehr sehr weit aus dem Fenster: „Ich würde 100 km schaffen. Da würde ich 200 Euro drauf wetten.“ „Leicht verdientes Geld“, dachten sich Michael und Karl und waren sich schnell einig:
 „Wir setzen 400 Euro dagegen, wenn du die Wette halten willst.“
Auf der Feier zum 50. Geburtstag von Schwägerin Judith Perpeet wurde die Wette dann „dingfest“ gemacht. Am 13.5., wird gestartet. Sechs Wegbegleiter, „Streckenposten“, wurden bestimmt. Die Route wurde festgelegt: Start Mintard, durch das schöne Ruhrtal Richtung Kettwig, Brücke, retour auf dem Leinpfad, Mendener Brücke, durch die Au, Mintard. eine Runde 17 Kilometer, ergibt 6 Runden.

Manch Einem schmerzen sicher schon bei dem Gedanken daran die Füße. Bruder Michael erklärte dann noch mal allen Partygästen ganz genau, warum und weshalb die Wette „physisch, psychisch und logischer Weise“ niemals von einem untrainierten Menschen gewonnen werden kann und setzte noch mal 3 Euro pro Kilometer fürs Kinderheim AWG Laurentius in Mintard als Spende aus.

Donnerstag früh, Vatertag, um 3 Uhr Ortszeit fiel der Startschuss. Schwägerin Judith, als „Wegbegleiter“ für die ersten Runden, und seine 2-jährige Boxerhündin Lisa begleiteten Gerd Perpeet (57 J) bei seinem schier unmöglichem Unterfangen. Nach der dritten Runde, die Gerd um 12.15 Uhr beendet hatte, verließen als erstes seiner Hündin Lisa die Kräfte. Auch auf der vierten Runde sah es für Gerd noch gut aus. Die Durchschnittsgeschwindigkeit lag immer noch bei guten 5,5 km. Tatsächlich beendete er schon um 17.30 Uhr die fünfte Runde. Sicherlich für die meisten Insider kaum fassbar, trat er um 18 Uhr, begleitet von einer Freundin der Familie, als „Fotoreporterin“, stetigem Nieselregen, und auchnoch mal als letzte Motivationshilfe von Vierbeiner Lisa, die letzte Runde an.

Sichtlich erschöpft aber überglücklich erreichte Gerd um Punkt 21.17 Uhr Ortszeit nach 100 km Mintard. Mit einem Gläschen Sekt stieß die Familie auf diese Leistung an. Der 400 Euro-Wettgewinn und die 300 Euro „erwanderte“ Spende waren mehr als verdient und die Brüder Michael und Karl bezahlten ihre Wettschulden sehr gerne.

 

Bericht M. Frieg

 
 
Mintard 07.03.2010

Wieder Einbrüche in Mintard

 
Vor kurzem ist im Bereich Biestenkamp / Mintarder Dorfstr. in 2 Häuser gegen 18:30 Uhr
eingebrochen worden, bei einem Haus waren die Bewohner nur kurzzeitig zum Einkauf.
 
Die Täter haben mit einem Stein die Balkontür eingeschlagen, es
muss also ziemlich viel Lärm gemacht haben, Splitter der Scheiben sind bis zur nächsten Wand geflogen.
 
Wachsame Nachbarn sind mit der beste Einbruchschutz, achten auf verdächtige Geräusche und auffällige Personen die die Gegend beobachten, Fremde die bei Nachbarn klingeln. Telefonklingeln mit Auflegung der Gegenseite sind oft auch Ausspähversuche. Besser einmal mehr bei Geräuschen nachschauen ob diese auch durch den Nachbarn erzeugt wurden oder durch Einbrecher, denn jeden könnte es treffen.

Also Wachsam sein.

 

 
  Mintard 17.02.2010

In Kürze wird die Schulbushaltestelle „ Am Stoot“ Richtung „Mintard-Kettwig“ für die Schulkinder nördlich der Straße „ Am Stoot“ verlegt in die

Zwischenstraße zwischen „August-Thyssen Straße“und „Am Stoot“.

Neue Verkehrsschilder sind bereits angebracht Sobald uns ein genauer Termin vorliegt, werden
wir diesen bekannt geben.

 

 
 

Gute Idee

Essen Kettwig, 20.10.2009, Sabine Moseler-Worm
,
Zurück zu den Wurzeln heißt es im „kleinen Königreich” Mintard. Am Freitag, 13. November, lädt die Dorfgemeinschaft zu einem Martinszug ein.

Und die Mitglieder hoffen auf viele Teilnehmer und viele beleuchtete Fenster am Zugweg. In Mintard wird das Ehrensache sein.

 

 
 

24.10.09

In der vorigen Nacht wurde versucht, in ein bewohntes Haus an der Schaumbeckstraße gegen 4 Uhr morgens einzubrechen. Als ein Aufheblungsversuch missglückte, wurde eine Scheibe eingeschlagen, von dem Klirren wurden die Bewohner geweckt.

Die Polizei kam eine halbe Stunde später aus Essen.

 

 
   
 

2009 © WiR in Mintard - Aktualisiert am 24.04.2017

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