Nahverkehr Zu Fuß schneller als mit dem Bus

Mülheim, 03.10.2011, Mirco Stodollick

 
Foto: Christoph Wojtyczka / WAZ FotoPool

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Mülheim. Mit dem Auto: ein paar Minuten. Zu Fuß die Ruhrauen entlang: eine halbe Stunde. Mit öffentlichem Nahverkehr: 41 Minuten bis zu einer Stunde, 23 Minuten. Der Ortsteil Mintard fühlt sich abgeschnitten von dem Ort, der ihm nicht nur historisch gesehen am nächsten liegt.

Die direkte Busverbindung nach Kettwig ist seit fünf Jahren Geschichte. Und daran wird sich zur Enttäuschung der Mintarder so schnell nichts ändern.

Mit dem 132er Bus von „Mintard Kirche“ zum Klostermarkt in Saarn, dort zwei Minuten für den Umstieg in den 753er, der den Fahrgast mal gerade über die Mendener Brücke bringt, 16 Minuten Warten auf den 151er, eine Viertelstunde Weiterfahrt zum Kettwiger Markt. Das ist aktuell die beste und zeitgünstigste Variante, um mit dem Bus von Mintard nach Kettwig zu kommen. Dabei liegen beide Orte gerade mal drei Kilometer auseinander. Das ist nicht alltagstauglich.

Alltagstauglich, aber laut MVG-Angebotsmanager Peter Schwarz unwirtschaftlich war die Linie 762, die Ende Mai 2006 ein letztes Mal eine schnelle Verbindung zwischen Mintard und Kettwig herstellte. Stündlich verkehrte die 762 zwischen Breitscheid und Kettwig und nahm Mintard auf der Route mit. Die Stadt Essen und der Kreis Mettmann befanden: zu wenig Fahrgäste, zu teuer.

MVG-Mann Schwarz war jüngst erst wieder aufgefordert, diese Feststellung im Mülheimer Mobilitätsausschuss zu treffen. Eine Bürgerin aus Mintard hatte per Bürgereingabe die Wiedereinführung einer Buslinie nach Kettwig gefordert. Ihre zehnjährige Tochter sei darauf angewiesen, um zu ihrer Schule auf Essener Stadtgebiet zu gelangen. „Meine Tochter hat ein Schoko-Ticket, kann es aber gar nicht richtig nutzen.“

Die MVG fühlt sich nicht angesprochen, schließlich liege der Großteil der Strecke zwischen Mintard und Kettwig auf Essener Stadtgebiet. Die Stadt Essen hat das Anliegen der Bürgerin aus Mintard aber an Mülheim verwiesen – so viel zur Kooperation der Nachbarstädte im Nahverkehrsverbund Via.

„Die Anwohner in Mintard, die nicht über einen Pkw verfügen“, bleibt die nüchterne Feststellung der Petentin, „sind in Richtung Kettwig völlig abgeschnitten“. Das sieht auch Wolfgang Budde als stellvertretender Vorsitzender des Bürgervereins „Wir in Mintard“ so: „Hier in Mintard sind alle eingefleischte Kettwiger“, verweist er auf die alten Bande, die bis zur Eingemeindung wider Willen nach Mülheim im Jahr 1975 auch verwaltungsorganisatorisch mit Leben erfüllt waren. Fast alle Mintarder Kinder gingen in Kettwig zum Kindergarten und zur Schule, Kettwig sei Standort Nummer eins für die Nahversorgung. Nur ältere Mitbürger, nicht mobile, würden „notgedrungen nach Saarn“ zum Einkauf fahren.

Eine Idee des Bürgervereins war denn auch kurzzeitig, einen Bürgerbus rollen zu lassen. Ein solch aufwändiges Projekt aber selbst zu starten, so Budde, komme doch nicht in Frage. Einerseits habe Oberbürgermeisterin Dagmar Mühlenfeld bei einem Besuch des Ortsteils Anfang des Jahres deutlich gemacht, dass die klamme Stadt keine Zuschüsse dafür freischaufeln könne. Andererseits, gibt Budde bei gerade einmal 670 Einwohnern zu denken: „Wo sollten wir die Leute finden, die den Bus tagsüber fahren?“

Angefragt hatte man auch beim Kettwiger Bürgerbus, ob er nicht auch diese Route bedienen könne. Keine Fahrer dafür, zu teuer, lauteten die Antworten. Wohl auch dürfte gelten: Welch attraktives Ziel Kettwig für Mintarder ist, ist Mintard längst nicht für Kettwiger. So bleibt Budde nur enttäuscht festzustellen: „Die älteren Leute kommen gar nicht mehr an ihre angestammten Plätze.“ Dabei sind die nur drei Kilometer entfernt . . .

Quelle
http://www.derwesten.de/staedte/muelheim/Zu-Fuss-schneller-als-mit-dem-Bus-id5125842.html

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Parkeinteilung Mintarder Dorfstraße

Die Mintarder Dorfstraße hat im Bereich bis zur Sachsensiedlung seit kurzem eine Park-Einteilung die aus Sicherheitsgründen für eine Feuerwehrdurchfahrt erforderlich ist .Bereits zu Projektbeginn im Herbst 2009 wurde zu einer Ortsbesichtigung vom Amt für Verkehrswesen eingeladen.

Daraufhin wurden von der WIM e.V. auch alle Anlieger schriftlich zu einer Besprechung eingeladen. Die geplante Ausführung der Parkeinteilung konnte über 2 Monate lang im Schaukasten oder auf unserer Internetseite www.wim-ev.de eingesehen werden. Einwände hierzu erfolgten nicht.

Die Vorschläge der bei der Besprechung anwesenden Anlieger wurden, soweit es die Verkehrs- und Sicherheitsvorschriften zuließen, umgesetzt.

Wir danken dem Amt für Verkehrswesen für die ausführlichen Informationen.

WIM e.V.
 

 
  Amtseinführung und Empfang von Pfarrer Sven Goldhammer

Am Sonntag 12.09.2010 wurde der neue Pfarrer, Sven Goldhammer,des Pfarrverbandes Kettwig/ Mintard offiziell in sein Amt eingeführt.

Um 16:00 begann die heilige Messe in der übervollbesetzten Kirche in St. Peter in Kettwig. Auch aus den Vorgemeinden in Gerresheim und Wuppertal waren viele Gläubige gekommen um an der Amtseinführung teilzunehmen.

Nach der feierlichen hl. Messe erfolgte ein Empfang im Petershof.Der Vorstand von WiM e.V., vertreten durch den 1. Vorsitzenden und der Kassiererin, begrüßte den neuen Pfarrer Sven Goldhammer und wünschte ihm alles Gute in seiner neuen Gemeinde.

 
 
 

100 Kilometer an einem Tag

Was sich aus einer Diskussion so alles ergeben kann: Wie viele Kilometer kann man(n) an einem Tag, sprich 24 Stunden, per Pedes laufen. Die 3 Brüder Michael, Gerd und Karl Perpeet diskutierten heftig. 50 km? 60 km? schwer zu sagen. Bruder Gerd lehnte sich dann sehr sehr weit aus dem Fenster: „Ich würde 100 km schaffen. Da würde ich 200 Euro drauf wetten.“ „Leicht verdientes Geld“, dachten sich Michael und Karl und waren sich schnell einig:
 „Wir setzen 400 Euro dagegen, wenn du die Wette halten willst.“
Auf der Feier zum 50. Geburtstag von Schwägerin Judith Perpeet wurde die Wette dann „dingfest“ gemacht. Am 13.5., wird gestartet. Sechs Wegbegleiter, „Streckenposten“, wurden bestimmt. Die Route wurde festgelegt: Start Mintard, durch das schöne Ruhrtal Richtung Kettwig, Brücke, retour auf dem Leinpfad, Mendener Brücke, durch die Au, Mintard. eine Runde 17 Kilometer, ergibt 6 Runden.

Manch Einem schmerzen sicher schon bei dem Gedanken daran die Füße. Bruder Michael erklärte dann noch mal allen Partygästen ganz genau, warum und weshalb die Wette „physisch, psychisch und logischer Weise“ niemals von einem untrainierten Menschen gewonnen werden kann und setzte noch mal 3 Euro pro Kilometer fürs Kinderheim AWG Laurentius in Mintard als Spende aus.

Donnerstag früh, Vatertag, um 3 Uhr Ortszeit fiel der Startschuss. Schwägerin Judith, als „Wegbegleiter“ für die ersten Runden, und seine 2-jährige Boxerhündin Lisa begleiteten Gerd Perpeet (57 J) bei seinem schier unmöglichem Unterfangen. Nach der dritten Runde, die Gerd um 12.15 Uhr beendet hatte, verließen als erstes seiner Hündin Lisa die Kräfte. Auch auf der vierten Runde sah es für Gerd noch gut aus. Die Durchschnittsgeschwindigkeit lag immer noch bei guten 5,5 km. Tatsächlich beendete er schon um 17.30 Uhr die fünfte Runde. Sicherlich für die meisten Insider kaum fassbar, trat er um 18 Uhr, begleitet von einer Freundin der Familie, als „Fotoreporterin“, stetigem Nieselregen, und auchnoch mal als letzte Motivationshilfe von Vierbeiner Lisa, die letzte Runde an.

Sichtlich erschöpft aber überglücklich erreichte Gerd um Punkt 21.17 Uhr Ortszeit nach 100 km Mintard. Mit einem Gläschen Sekt stieß die Familie auf diese Leistung an. Der 400 Euro-Wettgewinn und die 300 Euro „erwanderte“ Spende waren mehr als verdient und die Brüder Michael und Karl bezahlten ihre Wettschulden sehr gerne.

 

Bericht M. Frieg

 
 
Mintard 07.03.2010

Wieder Einbrüche in Mintard

 
Vor kurzem ist im Bereich Biestenkamp / Mintarder Dorfstr. in 2 Häuser gegen 18:30 Uhr
eingebrochen worden, bei einem Haus waren die Bewohner nur kurzzeitig zum Einkauf.
 
Die Täter haben mit einem Stein die Balkontür eingeschlagen, es
muss also ziemlich viel Lärm gemacht haben, Splitter der Scheiben sind bis zur nächsten Wand geflogen.
 
Wachsame Nachbarn sind mit der beste Einbruchschutz, achten auf verdächtige Geräusche und auffällige Personen die die Gegend beobachten, Fremde die bei Nachbarn klingeln. Telefonklingeln mit Auflegung der Gegenseite sind oft auch Ausspähversuche. Besser einmal mehr bei Geräuschen nachschauen ob diese auch durch den Nachbarn erzeugt wurden oder durch Einbrecher, denn jeden könnte es treffen.

Also Wachsam sein.

 

 
  Mintard 17.02.2010

In Kürze wird die Schulbushaltestelle „ Am Stoot“ Richtung „Mintard-Kettwig“ für die Schulkinder nördlich der Straße „ Am Stoot“ verlegt in die

Zwischenstraße zwischen „August-Thyssen Straße“und „Am Stoot“.

Neue Verkehrsschilder sind bereits angebracht Sobald uns ein genauer Termin vorliegt, werden
wir diesen bekannt geben.

 

 
 

Gute Idee

Essen Kettwig, 20.10.2009, Sabine Moseler-Worm
,
Zurück zu den Wurzeln heißt es im „kleinen Königreich” Mintard. Am Freitag, 13. November, lädt die Dorfgemeinschaft zu einem Martinszug ein.

Und die Mitglieder hoffen auf viele Teilnehmer und viele beleuchtete Fenster am Zugweg. In Mintard wird das Ehrensache sein.

 

 
 

24.10.09

In der vorigen Nacht wurde versucht, in ein bewohntes Haus an der Schaumbeckstraße gegen 4 Uhr morgens einzubrechen. Als ein Aufheblungsversuch missglückte, wurde eine Scheibe eingeschlagen, von dem Klirren wurden die Bewohner geweckt.

Die Polizei kam eine halbe Stunde später aus Essen.

 

 
   
 

2009 © WiR in Mintard - Aktualisiert am 01.02.2012

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